Mittwoch, 16. Januar 2002 - Eintragung in das Vereinsregister

Sonntag, 14. April 2002 - Theaterbesuch: "TOP DOGS" im Münchner Volkstheater

von Urs Widmer

Inszenierung Sewan Latchinian
Bühnenbild Tobias Wartenberg
Kostüme Maria Frenzel

Mit Michael Birnbaum, Katharina Brenner, Alexander Duda, Lorenz Gutmann, Sissy Höfferer, Ulli Kielhorn, Cristo Melingo, Herbert Rhom, Jan Spitzer
Fusionierung und Globalisierung, Merger und Akquisition - Schlagworte der Nachrichten. Und: Strukturelle Arbeitslosigkeit - das Dilemma der Industrie- und Wohlstandsgesellschaft. Dies ist das Thema von "Top Dogs"; das Thema könnte brisanter gar nicht sein.

Das Stück des Schweizer Autors Urs Widmer (Jahrgang 1938) kam 1997 am Zürcher Neumarkt-Theater erstmals auf die Bühne; im Jahr der Uraufführung wurde es mit dem renommierten Mülheimer Dramatiker-Preis und dem 3sat-Innovationspreis ausgezeichnet und zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Am Münchner Volkstheater wird "Top Dogs" von Sewan Latchinian inszeniert. Latchinian brachte 1997 am Münchner Volkstheater (mit dem Bühnenbildner Tobias Wartenberg und der Kostümbildnerin Maria Frenzel) Wolfgang Maria Bauers Räuber-Kneißl-Drama "Der Schatten eines Fluges" mit nachhaltigem Erfolg zur deutschen Erstaufführung.
"... anders als sonst wird das Thema ganz vom Kopf her aufgezäumt. Nicht um underdogs geht es, sondern um Top Dogs. Um Spitzenmanager also, die im Zuge global bedingter Umstrukturierungen entlassen wurden und die sich jetzt, zwecks Schockabfederung, Enttäuschungsverarbeitung und späterer beruflicher Reintegration, in einem Outplacement-Büro zusammengefunden haben.

Wichtig ist der Perspektivenwechsel. Präsentiert wird ein Königsdrama der Wirtschaft, nicht ein Kleine-Leute-Stück. Das bugsiert das Spiel aus den Grauzonen der üblichen Sozialreportage heraus, sichert ihm überraschende Einsichten - und Witz: Ein klein wenig Schadenfreude, natürlich, ist auch dabei - schon tröstlich zu wissen, dass es auch die da oben jederzeit treffen kann. Lachend, bestens unterhalten, aber immer wieder auch in Beklommenheit begreifen wir: Da ist etwas faul, nicht nur im Staate Helvetia; da bahnt sich weltweit ein ziemlich wölfischer Kapitalismus seinen Weg - in seiner Inhumanität notdürftig getarnt hinter den phraseologischen Fassaden eines dynamischen Neoliberalismus; da wird der Mensch, sofern er nicht gerade als Verbraucher benötigt wird, zunehmend überflüssig; da müssen Manager nicht nur ihre Untergebenen, sondern am Schluss auch sich selbst entlassen - das ist die groteske Logik der Ökonomie. Die Globalisierung frisst ihre Kinder." Aus der Preisrede des Theaterkritikers Gerhard Jörder auf TOP DOGS beim Berliner Theatertreffen 1997.

Dienstag, 16. April 2002 - Vortrag von Christian Gärtner
"Erstellung eines Business Plans"

Am 16. April 2002 lud uns Christian Gärtner nach Augsburg ein. Dort hielt er einen äußerst interessanten Vortrag über die Erstellung eines Business Planes.
Nach dem Vortrag führte Christian uns durch das Augsburger Nachtleben. Dies gefiel so gut, dass sämtliche Teilnehmer erst am nächsten Tag aus Augsburg abreisten
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Sonntag, 21. April 2002 - Maibaumwache am Heimstettener Maibaum

Am 21. April 2002 übernahmen wir eine Maibaumwache in Heimstetten. Unser Dienst begann um 18.00 Uhr im Wachstüberl und wir hatten anfangs alle Hände voll zu tun, um unsere Gäste mit Speis und Trank zu versorgen. Besonders geschmeckt hat unseren Gästen unser Kaiserschmarrn, der sonst nicht auf der Karte stand.
Da Sonntag war, verließen uns die letzten Gäste bereits gegen 1.00 Uhr. Von da an mussten wir allein den Kampf gegen die Müdigkeit und die Maibaumdiebe aufnehmen.
Um 6.00 Uhr am Montag morgen war es dann geschafft. Unsere Wache war zu Ende und der Maibaum ist nicht gestohlen worden.

Freitag, 24. Mai, bis Sonntag, 26. Mai 2002 - 1. Symposion in Prag

Am Morgen des 24. Mai 2002 brachen die Mitglieder Böltl, Hamberger, Rupp, Seitz und Wagner in Richtung der Hauptstadt Tschechiens auf. Auf dem Wege dorthin wurde das Mitglied Antoni, welches sich zuvor noch auf einer Exkursion befunden hatte, in Regensburg aufgelesen. Der Zwischenstop in Regensburg wurde auch noch zu einem bayerischen Weißwurstfrühstück genutzt, um sich für die weitere Fahrt zu stärken und sich auf das bevorstehende Wochenende einzustimmen. Die Fahrt verlief - abgesehen von diversen, in regelmäßigen Abständen wiederkehrenden Stops - ohne große Vorkommnisse, so dass die Gruppe am frühen Nachmittag in Prag eintraf. Ohne Umwege wurde das zentral gelegene Apartment, welches sich direkt am Wentzelsplatz befand, bezogen. Das Apartment wurde über das Internet gebucht, war schön und sauber eingerichtet und bot Platz für alle sechs Mitglieder.

Nachdem die Einrichtung getestet worden und ein Begrüßungsschluck getrunken worden ist, machte man sich auf eine erste Erkundungstour durch die Stadt. Als man dann den ersten Eindruck der Stadt auf sich wirken hat lassen, wurden auch die ersten Spezialitäten in einer kleinen Kneipe ausprobiert. Nach einem kurzen Erfrischungsaufenthalt im Apartment ging es dann zum Abendessen und anschließend auf in das viel gerühmte Nachtleben der Stadt. Und es hat, nicht nur wegen der unschlagbar günstigen Preise, einiges zu bieten. So wurde nach einer Bar in einem Gewölbekeller und einer Party auf einem Boot auf der Moldau auch eine vierstöckige Diskothek getestet, in der der Abend bzw. die Nacht dann endete.

Der Körper benötigte nach dem anstrengenden ersten Tag, dann doch etwas mehr Schlaf als geplant war. Dennoch waren dann nach einem kräftigen Mittagessen mit Ente und Serviettenknödel dann alle Mitglieder wieder aufnahmefähig, um der von Mitglied Rupp ausgearbeiteten und vorgetragenen Stadtführung vieles Wissenswertes und Interessantes über die Bauwerke und Geschichte der goldenen Stadt zu erfahren. Die Stadtführung dauerte den ganzen Nachmittag und beinhaltete neben Karlsbrücke und Burg auch viele andere Sehenswürdigkeiten Prags. Gegen Abend freuten sich die Mitglieder dann auf eine wohlverdiente Erfrischung. Dennoch zollte der Tag sein Tribut und so wurde die Abendgestaltung individuell gehandhabt. Einige Mitglieder verloren sich dann allerdings doch wieder in der Diskothek des Vorabends und hatten somit wieder eine kurze Nacht.

Am Sonntag hieß es dann nach einem ausgiebigen Brunch Abschied nehmen von Prag. Die Heimfahrt verlief wie die Anreise ohne besondere Vorkommnisse, so dass nach einem Zwischenstopp auf einem "typischen" Vietnamesenmarkt um die letzten Kronen auszugeben, dann am späten Nachmittag alle Mitglieder gesund, aber müde in Kirchheim wieder eintrafen.

Freitag, 16. August 2002: - Ausflug zum Kloster Andechs mit Vortrag von Michael Seitz "Geschichte des Klosters Andechs"

Am 16.08.2002 machten sich 4 Mitglieder des Akademischen Zirkels Kirchheim-Heimstetten gegen Mittag auf den Weg nach Kloster Andechs, um dort einen Vortrag über dessen Geschichte zu hören.

Nach einer kurzen Brotzeit am Viktualienmarkt wurde die Reise mit S-Bahn und Bus fortgesetzt und nach nicht ganz zwei Stunden Fahrzeit war man am "Heiligen Berg" angekommen. Der Vortrag konnte beginnen und in vier Stationen wurde ein kurzer Überblick über das Kloster Andechs und das Andechser Fürstengeschlecht, die Geschichte des Klosters, die dort praktizierenden Benediktiner Mönche, die Wallfahrtskirche und die verschiedenen Kapellen gegeben.

So erfuhren die Mitglieder nicht nur über die in Andechs aufbewahrten Reliquien, sondern auch über die Gründung des Klosters, die sagenumwobene Wiederauffindung des vergrabenen Reliquienschatzes und den katastrophalen Brand von 1669, der das Kloster zerstörte. Eine Station des Vortrages beschäftigte sich mit dem Ordensstifter Benedikt von Nursia und den nach seinen Regeln lebenden Mönchen. Die Führung durch die Wallfahrts-kirche wurde leider durch die Renovierung des gesamten Innenraums beeinträchtigt und somit behalf man sich mehr oder weniger erfolgreich mit Photos, die neben den Fresken und dem Doppelaltar einiges an Inventar der Kirche zeigten.

Nach gut einer Stunde war der Vortrag beendet und man konnte sich den in Kloster Andechs gebotenen weltlichen Genüssen widmen. Bei einer Mass Andechser Doppelbock schmeckte die Schweinshaxe noch besser und nach einem ausgiebigen Abendessen begann der Abstieg von Kloster Andechs nach Herrsching. In völliger Dunkelheit dauerte es doch beinahe zwei Stunden bis man glücklich und unversehrt in der S-Bahn Richtung München sas.

Freitag, 15. November, bis Sonntag, 17. November 2002 - Besuch des Seminars
"Politische Rhetorik für Fortgeschrittene" der Karl-Arnold-Stiftung,
Königswinter

Vom 15.11.2002 bis 17.11.2002 nahmen zwölf Mitglieder des Akademischen Zirkel an einem Seminar der Karl-Arnold-Stiftung mit dem Thema "Politische Rhetorik für Fortgeschrittene" in Königswinter teil. Ort für die Tagung und Unterbringung war das direkt am Rheinufer gelegene "Rheinhotel Königswinter".

Bereits bei der Begrüßung durch den Referenten, Herrn Robert Hein, zeigte sich, dass das Seminar fast ausschließlich mit Mitgliedern des Akademischen Zirkels besetzt sein würde. Am ersten Abend erfolgte neben der Besprechung des weiteren Seminarprogramms noch die Erstellung eines eigenen psychischen Rednerprofils. Die beiden folgenden Tage wurden dann genutzt, um Grundlagen der Gesprächsführung und Fragetechniken hauptsächlich im Rahmen praktischer Übungen zu erarbeiten. So wurden zum Beispiel durch wechselnde Besetzungen Podiumsdiskussionen und persönliche Streitgespräche jeweils mal mit und mal ohne Einsatz eines neutralen Moderators simuliert. Da die Übungen auf Video aufgezeichnet wurden, erfolgte im Anschluss immer eine eingehende kritische aber auch aufschlussreiche Analyse durch Referent und Teilnehmer. Dies führte dazu, dass fast alle Teilnehmer am letzten Tag bereits merklich geschulter und bewusster zur Gesprächsführung und Einsatz von Fragetechniken fähig waren.

Zu dem merklichen Lernerfolg haben aber auch die hervorragenden äußeren Bedingungen und das gute Klima unter den Seminarteilnehmern beigetragen. Als sehr angenehm wurde die Unterbringung in geräumigen Doppelzimmern und die Nutzungsmöglichkeit von Swimmingpool und Sauna empfunden. Auch die Verpflegung mit Essen und Getränken bestach durch Qualität und vor allem Flexibilität. Besonderes Highlight war das am zweiten Tag durch den Akademischen Zirkel organisierte Weißwurstfrühstück, wobei sich jedoch einige der nicht-bayrischen Anwesenden an den Genuss des dazugehörigen Weißbiers zu so früher Stunde erst noch gewöhnen mussten. Einig war man sich dann aber spätestens jeden Abend nach Ende des offiziellen Programmteils, wo man an der Hotelbar oder in einer der wenigen örtlichen Einkehrmöglichkeiten bei einem oder auch mehrerer Gläschen Kölsch den Kontakt untereinander vertiefen konnte.

Sonntag, 1. Dezember 2002 - Besuch des
Konzertes Götz Alsmann & Band in der Elserhalle

Am Sonntag, den 01. Dezember 2002 gastierte Götz Alsmann & Band in der ausverkauften Elserhalle (München) mit seiner Platte "Filmreif".
Von seiner Band als "Hannibal Lector des deutschen Schlagerjazz" auf die Bühne gebeten, begeisterte Götz Alsmann, den meisten wahrscheinlich bekannt aus der WDR-Sendereihe "Zimmer frei", nicht nur als hervorragender Entertainer, sondern auch mit seinem musikalischen Können.
"Filmreif" war dieser Abend zum einem dem Titel seiner Platte nach, auf der er Filmmusiken vorstellt, die hätte es sie einst gegeben, so manchen Klassiker untermalt/aufgewertet hätten; Zum anderen kann ein solcher "Konzertabend" schon mal in eine Abfragestunde über Wagners Ring werden, der dem ein oder anderen Besucher durchaus die Schamesröte des Nichtwissens ins Gesicht trieb.
Alle anwesenden Mitglieder waren von diesem bunten und virtuosen Abend rundum begeistert - eine hervorragende Veranstaltung!

Sonntag, 28.Dezember 2002 - Besuch der Komödie "Ein seltsames Paar", in der Komödie im Bayerischen Hof

Am 29.12.2003 besuchten wir Neil Simons Komödie "Ein seltsames Paar" in der Komödie im Bayerischen Hof. Getreu dem Motto "Wer einen Freund verlieren will, lasse ihn bei sich wohnen" gewährt der fröhliche geschiedene Zocker Oskar (H. Lauterbach) dem von dessen Frau ebenfalls gefeuerten Hypochonder Felix (U. Ochsenknecht) in seiner verlotterten Junggesellenhöhle Asyl.

Doch statt Weiberfang, Zocken, und Schlamperei regieren Putzfimmel, Kochwut und Selbstmitleid, bis die Freundschaft- fast- explodiert.
Eine amüsante Story, "gepaart" mit einem herausragenden Duo Ochsenknecht/ Lauterbach machten diesen Abend zu einem unvergesslichen Theatererlebnis.